Getreidekonservierung und Futtermittelkonservierung

Warum Flüssigkonservierung?

Futtermittel wie Getreide, Körnermais, Hülsenfrüchte oder auch Mischfutter haben von Natur aus einen hohen Besatz an Bakterien, Schimmelpilzen und Hefen. In Kombination mit Feuchtigkeit vermehren diese sich explosionsartig eine Folge ist eine Beschleunigung des Verderbprozesses.

Für die Tiere hat dies zur Folge, daß es zu einer verringerten tierischen Leistung kommt oder aber es kann auch zu ernsten Erkrankungen führen. Propionsäure kommt als organische Säure in der Natur vor (Baustein im Stoffwechsel von Tieren und Pflanzen). Die antimikrobielle Wirkung der Propionsäure gegenüber Pilzen, Hefen und Bakterien kann bis zu einem Jahr anhalten, d.h. die Keime werden drastisch verringert und eine weitere Keimbildung wird unterdrückt.

Wann wird konserviert?

Bei folgenden Feuchtegehalten sollte in jedem Fall konserviert werden:

  • Hafer bei einer Feuchtigkeitsgrenze von ca. 14 %
  • Andere Getreidearten bei ca. 15 %
  • Hülsenfrüchte wie Erbsen, Ackerbohnen und Raps bereits bei 12 %
  • Mais kann selbst mit einem Feuchtegehalt von 40 - 50 % bis zu einem Jahr konserviert werden

Die Behandlung aller Futtermittel sollte unmittelbar nach der Ernte erfolgen.
Genaue Dosierempfehlungen zur Konservierung finden Sie hier.

Was darf Konserviert werden?

Folgende Futtermittel können konserviert werden:

  • Sämtliche Getreidearten, Raps, Erbsen, Ackerbohnen etc.
  • Tränkwasserkonservierung mit Propionsäure-Mix
  • Auch Nebenprodukte aus Brauereien (Bierhefe), Molkereien (Molke) und Bäckereien (Brot- und Keksabfälle) können konserviert werden

Durch Zugabe von organischen Säuren (Propion- und Ameisensäure) können die Silagequalitäten erheblich verbessert werden.

Achtung!
Saat, Braugetreide sowie Brotgetreide und Getreide zu Brennereizwecken dürfen nicht behandelt werden !

Nur Futtermittel dürfen konserviert werden !

Welche Konservierungsmittel werden eingesetzt?

Neben der Propionsäure haben sich in der Vergangenheit noch weitere Konservierungsmittel durchgesetzt. Neben ameisensäurehaltigen Mischprodukten werden auch immer mehr sogenannte NC-Säuren eingesetzt. NC-Säuren zeichnen sich durch geringere Korrosivität aus, da es sich hierbei um abgepufferte Propionsäure handelt. Dosierempfehlungen zur Konservierung der verschiedenen Futtermittel finden Sie hier.

Vorteile der Flüssigkonservierung gegnüber der Trocknung:

Der Einsatz von Dosiergeräten für die Flüssigkonservierung hat für den Einzelbetrieb folgende Vorteile gegenüber einer Trocknungsanlage:

  • optimale Anpassung der Dosiergeräteleistung auf betriebliche Gegebenheiten
  • geringe Anschaffungskosten dadurch erheblich geringere Kapitalbindung.
  • überbetriebliche Einsetzbarkeit der Geräte
  • die Dosiergeräte sind nahezu unabhängig von steigenden Energiekosten.
  • Flüssigkonservierung ermöglicht die Nutzung vorhandene Lagergebäude.
  • erhöhte Flexibilität bei der Ernte, da auch Getreide mit mehr als 14 % Feuchtegehalt geerntet werden kann.

Vorteile der sera - Dosiergeräte gegenüber dem Wettbewerb:

  • sera - Dosiergeräte sind trockenlaufsicher, d.h. auch bei Mangel an Konservierungsmittel nimmt das Gerät keinen Schaden.
  • sera - Dosiergeräte sind selbstansaugend, d.h. ein Befüllen der Saugleitung vor Inbetriebnahme des Gerätes ist nicht erforderlich.
  • sera - Dosiergeräte sind leckagefrei, d.h. es tritt kein Medium aus.
  • sera - Dosiergeräte zeichnen sich durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Keime im Getreide:

  • Schimmelpilze,
  • Mycotoxine,
  • Hefen
  • Bakterien

Schäden durch Bakterien:

  • Leber- und Organschäden
  • Fruchtbarkeitsstörungen
  • Schädigungen im Magen- und Darmbereich
  • schlechte Fresslust

Vorteile der Konservierung:

  • Immunsystementlastung
  • Stabilisierung der Verdauungsvorgänge
  • Schutz vor Insenktenfraß

Einsatzbereiche:

  • Getreide, Mais, Raps, Erpsen
  • Tränkewasser
  • Brauereinebenprodukte
  • Molkereinebenprodukte

Konservierungsmittel:

  • Propoionsäure
  • NC-Säuren
  • Ameisensäuremischungen

Flüssigkonservierung rechnet sich:

  • optimale Leistungsanpassung
  • Kosteneinsparung durch großen Einsatzbereich
  • Nutzung vorhandener Lager
  • erhöhte Flexibität

sera - Dosiergeräte:

  • trockenlaufsicher
  • selbsansaugend
  • leckagefrei
  • robustes Gehäuse
  • ausführliche Beratung
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